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STELLUNGNAHME "JESUS LIEBT"



Stellungnahme zur Ausstellung „Jesus liebt“ von Rosa von Praunheim im Rahmen der CSD-Prideweeks


Für die Ausstellung in Kooperation mit der Kulturkirche St. Egidien sind wir in erster Linie sehr dankbar. Dankbar, dass wir gemeinsam diesen Weg der künstlerischen Freiheit gehen. Wir halten diese Ausstellung für eine großartige Möglichkeit, um mit Menschen in Austausch zu treten, auch wenn wir nicht einer Meinung sind.


Schon vor der Vernissage war uns und dem Kulturpfarrer Thomas Zeitler klar, dass die gezeigten Bilder in einer Kirche für manche Personen eine Provokation darstellen. Jedoch wollen wir lediglich die Auseinandersetzung mit Sexualität, und in diesem Fall der Homosexualität, fördern.


Selbstverständlich respektieren wir den Entschluss der Kirche nach kritischen Kommentaren die Ausstellung vorübergehend zu schließen, um über den weiteren Verlauf der Ausstellung ausgiebig intern zu beraten.


Wir stehen nach wie vor zu unserer Entscheidung die Bilder nach Nürnberg geholt zu haben und wünschen uns, dass die Ausstellung sehr bald wieder für jeden kunstinteressierten Menschen zugänglich ist. Denn eine dauerhafte Schließung würde ein ernsthaftes Bekenntnis zu einer Kulturkirche und der Öffnung der evangelischen Kirche in Frage queerer Lebensentwürfe in Frage stellen.


Die Vorstandschaft des Fördervereins Christopher-Street-Day Nürnberg e.V.


Bastian Brauwer (er/ihm) – Daniela Schlegl (sie/ihr) – Karlheinz Meininger (er/ihm) – Julia Heinrichs-Reichert (sie/ihr) – René Scheuermann (er/ihm)

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