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Das ist der Nürnberg Pride 2024

Prideweeks | 18.7. - 4.8.24

2,5 Wochen über 80 vielfältige und kunterbunte Events von & für queere Menschen und Allies (Unterstützer*innen) in der Metropolregion Nürnberg. Auf dem Plan stehen Führungen, Lesungen, Konzerte, Kneipen-Quiz, Regenbogen-Picknick, Workshops und Infoveranstaltungen, Ausstellungen, politische Veranstaltungen, Queeres Geocaching & Schnitzeljagd, Sport-Events, Film-Abende, Motorrad-Ausfahrt und vieles mehr geben. Besonderheit dieses Jahr: Unser Prideweeks Bier in Kooperation mit Schanzenbräu, erhältlich in teilnehmenden Bars & Kneipen.

Demo | 3.8.24

Dieses Jahr wird zur Abwechslung am Prinzregentenufer gestartet um die Baustellen zu umgehen. Ab 12.15 Uhr starten die vielfältige Demogruppen, bestehend aus Firmen, Vereinen, Parteien und natürlich Menschen aus der LGBTQIA+ Community um ihren Support und ihre Solidarität zu zeigen. Unser diesjähriges Motto anlässlich unseres Jubiläums: „25 Jahre & lauter denn je!“. Wir sind sehr gespannt, ob wir dieses Jahr den Rekord von 11.000 Besucher*innen an der Demo knacken können. Die Demo mündet schließlich gegen 14 Uhr am Kornmarkt, wo das CSD Finale (Straßenfest) stattfindet.

CSD Finale | 3. + 4.8.24

Auch dieser Jahr findet unser Finale wieder am Kornmarkt (Platz der Menschenrechte) statt. Samstag ab 13 Uhr startet das vielfältige Bühnenprogramm mit vielen musikalischen Beiträgen und Showacts aus der queeren Community, Politdiskussionen, gepaart mit diversen Infoständen und leckerem Food & Drinks. Am Sonntag geht das Programm ebenso weiter.

Together Party

Der krönende Abschluss des Nürnberg Pride!

HIRSCH & DIE RAKETE | 23-10 UHR
2 CLUBS // GARTEN // 5 AREAS // 13 DJs // 3 DRAGSHOWS // GRAFFITI ARTIST // AFTERHOUR

Häufig gestellte fragen

CSD Nürnberg oder NÜRNBERG PRIDE?

Im Fokus steht nun der Name NÜRNBERG PRIDE, der damit die Bezeichnung „Christopher Street Day“ in der Außenkommunikation ablösen soll. Hierzu haben wir ebenfalls unser Logo verändert. Anlass dazu war, dass neben dem Wunsch einer generellen Modernisierung, der englische Begriff des „Pride“ immer mehr in deutschen CSD Logos Einzug findet. Trotz und alledem haben wir den textlichen Zusatz CSD Nürnberg in unserem Logo belassen, da er unsere Wurzeln zeigt und wir diese nicht vergessen.

Seit wann gibt es euch?

Der Förderverein Christopher-Street-Day Nürnberg e.V. wurde 1999 gegründet und gab den bisher losen Bündnisse der Demo- und Straßenfest Vorgänger ein Zuhause. Die ersten CSD ähnlichen Veranstaltungen in Nürnberg fanden wiederum schon 1982 statt. Damals hießen die Events noch „LesBiSchwules Straßenfest“ und waren mit den Jahren so erfolgreich, dass schließlich unser Verein gegründet wurde.

Warum gibt den CSD auch 2024 noch?

Wir sind nicht mehr nur ein kleines Straßenfest, das einmal im Jahr stattfindet. Wir sind Menschen im Ehrenamt, die nach Feierabend für die Community weitermachen und vor allem auch abseits des offiziellen CSD Wochenendes Termine zu queeren Themen wahrnehmen. 

Gleichheit für alle – das ist gerade in Zeiten eines spürbaren Rechtsrucks und anhaltender rechtlicher sowie gesellschaftlicher Herausforderungen für queere Menschen extrem wichtig. Auch wenn wir politisch schon viel erreicht haben und uns heuer anlässlich des Jubiläums besonders feiern, müssen wir dennoch lauter denn je sein!

Wie hat sich der CSD im Laufe der Zeit verändert?

25 Jahre nach der Gründung des Fördervereins Christopher-Street-Day Nürnberg e.V. sehen wir die Früchte der Community. Wir spüren den Mut, die Gemeinschaft und auch die Erfolge: Heute haben wir ein 2,5 wöchiges Prideweeks Eventprogramm und strömen am Demotag wie ein Bienenschwarm durch die Straßen Nürnbergs. Wir haben nicht nur unsere Freund*innen, sondern auch Kinder, Onkel und Tante und die Nachbar*innen mit dabei. Wir sind eine*r von 12.000 Liebenden, die gemeinsam für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung der LGBTQIA+ Community einstehen. Was CSD Nürnberg Urgestein Uschi Unsinn jahrzehntelang vorbereitet hat, leben wir heute: Der CSD ist fester Teil der Nürnberger Kultur und auch in der Politik angekommen.

Dabei bleibt der NÜRNBERG PRIDE im Herzen so familiär wie damals am Hans-Sachs Platz: Auch in diesem Jahr beziehen wir unsere Veranstaltungsbühne wieder vom gleichen Dienstleister wie 1998 und haben den gleichen Tontechniker engagiert. Regionale und nationale Vielfalt bei der Auswahl unserer Dienstleister*innen, Partner*innen und Künstler*innen sind uns wichtig.

Welche Ziele haben wir langfristig für den CSD und wie wollen wir ihn in Zukunft weiterentwickeln?

Im Grunde genommen haben wir nur ein Ziel. Die komplette Gleichstellung und Gleichberechtigung von queeren Menschen in allen Bereichen und die Akzeptanz von Lebensentwürfen und Biografien außerhalb der heteronormativen Gesellschaft. Denn solange es noch Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen und Übergriffe (physisch und psychisch) gibt, so lange werden wir für Menschenrechte von queeren Personen kämpfen.

Unsere Veranstaltungen (Demo, Straßenfest, Prideweeks) wollen wir momentan so weiterführen wie bisher. Eine Vergrößerung/Erweiterung würde noch mehr Einsatz von Menschen bedeuten. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass in Nürnberg die gesamte Organisation und Durchführung von Ehrenamtlichen gestemmt wird. Wir möchten ein mittelgroßer und familiärer Pride bleiben und nicht unseren Charme verlieren. Dies bedeutet jedoch nicht Stillstand. Thematisch und inhaltlich werden wir uns selbstverständlich weiterentwickeln und uns immer den aktuellen Geschehnissen und Herausforderungen anpassen.

Wie organisiert sich das Orgateam?

Das Orgateam besteht aus dem Vorstand, dem Kernteam, den Menschen aus den verschiedenen Arbeitsgruppen sowie freiwilligen Helfer*innen / Interessierten. Diese Treffen findet monatlich statt und sind für jede*n offen und frei zugänglich. Dort stellen die einzelnen Arbeitsgruppen (Marketing, Prideweeks, Demo, Platzplanung) die einzelnen Ergebnisse zusammengefasst vor und im Anschluss gibt es noch Platz für Impulse und Fragen. All diese Menschen sind ehrenamtlich tätig.

Wie wird der NÜRNBERG PRIDE finanziert?

Wir finanzieren uns hauptsächlich aus Sponsoringgeldern, Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Nur so können wir Jahr für Jahr den NÜRNBERG PRIDE auf die Beine stellen.

Barrierefreiheit am CSD Finale

Wir achten sehr darauf, dass unser Event so barrierearm wie möglich gestaltet ist um Rollstuhlfahrer*innen uneingeschränkten Zugang zu allen Plätzen des Straßenfests zu gewährleisten, da Bordsteine hier und da für einige Menschen ein großes Hindernis darstellen können. Eine verstärkte Beschilderung, welche auch über alle Infokanäle kommuniziert wird, soll hier auch nochmal Hilfestellung leisten. Wir stellen zudem auch dieses Jahr wieder ein Awareness Team bereit, welches in sensiblen oder konflikthaften bzw. belastenden Situationen hinzugezogen werden kann.

Pressebilder

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